Die für einen Januar ungewohnten Temperaturen bringen auch unsere Herde durcheinander: Ein Teil der Shropies fängt nämlich jetzt schon wieder an, sich vom Heu wegzuwenden und lieber auf Gras-Suche zu gehen. Dieses Phänomen ist vor allem bei den Jährlingen festzustellen, sobald sie wieder nach draußen dürfen. Momentan wechseln sie sich was ihre Arrestzeit betrifft, wöchentlich mit unserem Bock Hennes ab. Sobald die einen dann wieder nach draußen dürfen und der Wechsel stattgefunden hat, gehen sie schon fleißig auf die Suche nach den ersten Grashalmen...
Das wöchentliche Misten gehört im Winter schon zur Routine - nicht aber der folgende Schreckensmoment: Als wir frische Sägspänne geholt hatten und auf die Weide zurückkehrten, fiel uns auf, dass ein Schaf fehlte. In freudiger Annahme, dass es wohl nun Nachwuchs gegeben hat, stürmten wir zum Stall. Dort war aber weder eine Mutter noch ein Lamm zu sehen. Große Fragezeichen standen uns über dem Kopf, denn weder ein Blöken war zu vernehmen noch das fehlende Schaf in Sichtweite. Beim Abgehen der Grenzen fiel uns in der untersten Ecke auf, dass sich Holly - mal wieder - mit dem Kopf im Zaun verfangen hatte. Mit Schäfershilfe konnte sich die umtriebige Holly befreien und zum Rest der Herde aufschließen. Am Ende sind wir wieder um eine Anektode reicher - trotzdem fiel uns ein Stein vom Herzen, dass sie sich nur verfangen hatte.
Ansonsten ist die Herde wohlauf. Eines der Lämmer konnte kürzlich tagelang nicht mehr auftreten und wir dachten schon an den Metzger... Aber mit Hilfe von Arnica D12 wurde es wieder gut und auch die Kleinste springt wieder fleißig. So wie die Shropshire-Schafe derzeit springen, könnte man meinen, dass es auf den Frühling zu geht.
Das Schafgeblök:
Blökende Schafe in einem Weblog - oder kurz: Das Schafgeblök. Hier erfahren sie alles rund um die Zucht der speziellen Shropshire-Schafe und unserer kleinen aber feinen Herde.
Übrigens: Ein Hund bellt, ein Esel brüllt und das Schaf? Es blökt!
Übrigens: Ein Hund bellt, ein Esel brüllt und das Schaf? Es blökt!
Sonntag, 19. Januar 2014
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Stallzeit
Unter der Woche ist unser Bock Hennes aus seiner Stallbox ausgebüxt. Er muss solange gegen das Hasengitter mit dem Kopf gestoßen sein, dass er es irgendwann geschafft hat, nach außen zu den anderen Schafen zu gelangen. Wir haben es erst am Abend gemerkt und können nicht sagen, wie lange Hennes bei den weiblichen Schafen war. Es müsste schon sehr viele Zufälle aufeinander treffen, wenn er die zwei kleinen Schafe innerhalb ein paar Stunden erfolgreich gedeckt hätte. Wir haben ihn gleich in die andere Box gesteckt, da das Tor nicht schnell repariert werden konnte.
Mittlerweile haben wir das Tor repariert und der Ausbüxer schmollt nun wieder in seiner Box.
Im gleichen Zug haben wir auch die Ställe mal wieder gemistet. Allein am Misthaufen merkt man deutlich, dass wieder Stallzeit ist. Er wächst von Woche zu Woche.
Die Shropies haben ihre Ernährung nun komplett auf Winter umgestellt und fressen ausschließlich Heu. Fast täglich geht ein kleiner Heuballen drauf. Uns freut es, dass alle wieder an einem Fleck sind. Dass die beiden Kleinen noch nicht gedeckt werden können, bedeutet, dass entweder Hennes oder die beiden Kleinen abgetrennt werden müssen. Insofern müssen wir täglich Wasser für den bzw. die eingesperrten Schafe mitbringen...
Mittlerweile haben wir das Tor repariert und der Ausbüxer schmollt nun wieder in seiner Box.
Im gleichen Zug haben wir auch die Ställe mal wieder gemistet. Allein am Misthaufen merkt man deutlich, dass wieder Stallzeit ist. Er wächst von Woche zu Woche.
Die Shropies haben ihre Ernährung nun komplett auf Winter umgestellt und fressen ausschließlich Heu. Fast täglich geht ein kleiner Heuballen drauf. Uns freut es, dass alle wieder an einem Fleck sind. Dass die beiden Kleinen noch nicht gedeckt werden können, bedeutet, dass entweder Hennes oder die beiden Kleinen abgetrennt werden müssen. Insofern müssen wir täglich Wasser für den bzw. die eingesperrten Schafe mitbringen...
Samstag, 7. Dezember 2013
Nikolaustag: Heunetz für Hennes!
Das Warten nimmt kein Ende. Bei Holly haben wir uns bzw. ein befreundeter Schäfer ordentlich verschätzt. Denn nach dessen Rechnung hätte das Lamm schon längst da sein müssen. Da man aber bei Schafen nur sehr selten einen Ultraschall macht und Holly weiterhin fröhlich springt, heißt es einfach weiterhin warten. Geduld ist mal wieder gefragt. Zwar tragen die Schafe nur 150 Tage aber man weiß eben nie genau, wann es passiert ist...
Aktuell befindet sich die gesamte Herde wieder am Stall. Vor einer Woche haben wir alle dorthin gekarrt. Die erste Woche waren die beiden Kleinen im Stall vom Rest abgetrennt, seit dem Nikolaustag darf Hennes sich nun innen aufhalten. Und da er einfach ein Vorzeigebock ist und die Veränderung schnell aktzeptiert hat, hat ihm der Nikolaus ein Heunetz vor die Nase gehängt. Jetzt kann er spielerisch fressen und er muss nicht immer die nebenan gestapelten Heuballen anfressen.
Alle Shropies sind wohlauf und da Hennes in letzter Zeit fleißig gesprungen ist, sollte es Ende Februar / Anfang März ordentlich Nachwuchs geben. Aber auch so ist derzeit wieder reger Betrieb am Stall. Uns freut es, wenn alle wieder beieinander sind und es ist auch organisatorisch um einiges einfacher. Den Wassertransport im Winter können wir uns momentan auch sparen. Die versiegte Quelle liefert momentan wenigstens Schmelzwasser und unsere schlauen Schafe haben das schon entdeckt...
Aktuell befindet sich die gesamte Herde wieder am Stall. Vor einer Woche haben wir alle dorthin gekarrt. Die erste Woche waren die beiden Kleinen im Stall vom Rest abgetrennt, seit dem Nikolaustag darf Hennes sich nun innen aufhalten. Und da er einfach ein Vorzeigebock ist und die Veränderung schnell aktzeptiert hat, hat ihm der Nikolaus ein Heunetz vor die Nase gehängt. Jetzt kann er spielerisch fressen und er muss nicht immer die nebenan gestapelten Heuballen anfressen.
Abonnieren
Posts (Atom)






