Das Schafgeblök:

Blökende Schafe in einem Weblog - oder kurz: Das Schafgeblök. Hier erfahren sie alles rund um die Zucht der speziellen Shropshire-Schafe und unserer kleinen aber feinen Herde.
Übrigens: Ein Hund bellt, ein Esel brüllt und das Schaf? Es blökt!

Mittwoch, 10. April 2013

Weidewechsel steht an

Da unsere Schafe schon die umliegenden Wiesen bis auf die Grasnarbe abgefressen haben und es ja langsam auch wärmer wird, steht am Wochenende ein Weidewechsel an. Dazu werden wir die Herde komplett umsiedeln mit dem Effekt, dass sich das Terrain rund um den Stall erholen und nachwachsen kann. Zudem ist der Plan so, dass wir während der Sommermonate die Shropies auf anderen Wiesen grasen lassen, um so die eigene Wiese fürs Heumachen herzunehmen. Denn dank eines Inserats im Gemeindeblättchen haben wir einige Wiesen zum Abhüten dazu bekommen. Was das Scheren der Schafe anbelangt, müssen wir uns noch ein bisschen gedulden. Erst wenn das Thermometer konstant über sieben Grad aufweißt, wird die Wolle fallen ...

Montag, 8. April 2013

schafgeblök.wissen: Enteroconpulver

Die Umstellung vom Stall auf die Weide haben ein paar unserer Shropshire-Schafe nicht so gut vertragen, was deren Stuhlgang anbelangt. Vor allem Lilly hatte kurzzeitig eine richtige Rassel (mal wieder) bestehend aus Schafskot an der Wolle kleben. Diesesmal waren wir es leid, wieder einmal den Tierarzt zu bemühen und kümmerten uns um eine Alternative. Die Lösung lautete: Enteroconpulver. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Arzneimittel, das zur unterstützenden Behandlung von Durchfall eingesetzt wird und eine breite Tierartenzulassung besitzt. Für ein Schaf reichen davon fünf Gramm pro Tag. Das Pulver wird dem täglichen Futter einfach untergemischt. Unser Mauerblümchen Lilly lässt sich jedoch als einzige davon irritieren und bevorzugt ihr Futter ohne den kohlehaltigen Zusatz. In diesem besonderen Fall hilft dann nur eine Eingabe per Flasche - aufgelöst in Wasser.

Die Bestandteile des Enteroconpulvers sind unter anderem Kohle, Ton und Eichenrinde und bewirken eine Toxinbindung im Stuhl. Ebenfalls wissenswert: Das Pulver hat für Milch und Gewebe eine Wartezeit von null Tagen. Und das Gute: Es wirkt wirklich. Bereits nach zwei Tagen konnten wir schon eine deutliche Besserung feststellen. Da wir allerdings nicht genau wissen, ob es wirklich nur an der Umstellung von Stall auf Weide lag, werden wir in den kommenden Tagen sicherheitshalber mal wieder die Herde entwurmen.

Montag, 1. April 2013

Frühlingsgefühle und frech²


Da das Wetter es endlich zulässt, lassen wir unsere Shropies seit dem Wochenende auf der benachbarten Wiese hinterm Stall weiden. Dies geht eh nur noch bis 15. April, danach dürfen Schafe nicht mehr einfach so über fremde Wiesen. Damit die Sieben nochmal ordentlich grasen können, haben wir alle unsere Weidezäune ausgegraben, mit welchen wir auf eine Länge von 150 Metern kommen. In Hennes haben diese neuen Freiheiten gleich den Bock geweckt und er springt fröhlich auf seine Mädels. Jedoch muss er noch ein bisschen schneller werden, damit nicht alles immer daneben geht. :)


Emil und Hennes trinken zwar noch bei ihren Müttern aber das Gras schmeckt ihnen auch schon, wie man sieht. Emil ist frech² und streckt schon mal die Zunge für einen Zungenkuss heraus... :)